Wenn ein Internetangebot in Suchmaschinen erfolgreich sein soll, müssen viele Kriterien beachtet werden. Häufig werden die Grundlagen (sauberer HTML-Code und Struktur) schlicht vergessen. Dabei ist es auch für Laien möglich zu überprüfen ob diese beiden Kriterien eingehalten wurden.

Es kann ganz schön frustrierend und teuer sein, wenn die liebevoll gestaltete Homepage von Google & Co schlicht ignoriert wird. Nicht immer liegt es an schlechten Inhalten. In den folgenden Monaten werden wir mit der Serie »Erfolgreich in Netz« einige unserer Tricks verraten.

Sauberer code

Das wichtigste Tool ist der Validator des Standardisierungsgremiums für das Internet W3C. (validator.w3.org) Dort sollte man seine Webseite auf sauberen Code überprüfen. Denn auch wenn eine Webseite in den gängigen Browsern scheinbar fehlerfrei angezeigt werden, kann es sein, dass eine Suchmaschine Bilder, Menüs und Texte nicht erfasst (indiziert), oder die Fehler gar als Manipulationsversuch ansieht. Unter validator.w3.org gibt man die Adresse der Webseite ein und klickt auf „check«. Im günstigsten Fall erscheint ein grünes »Passed« im Ergebnis.

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In vielen Fällen dürften jedoch Fehler angezeigt werden, die beseitigt werden müssen. Dabei ist zu beachten, dass das W3C zwischen »Warnungen« und »Fehlern« unterschiedet und auch triviale Dinge wie ein nicht geschlossenes IMG-Tag als Fehler ansieht.

Klare Struktur und Inhalte

Eine Suchmaschine sieht Webseiten anders, als der normale Benutzer. Mit Bildern, Flash-Animationen und dynamischen Javascript-Inhalten kann sie nichts anfangen. Um die Struktur zu überprüfen, eignen sich reine Textbrowser wie Lynx, Links oder w3m. Diese Browser lassen alle Grafiken und Styles außer acht und zeigen den Text der Reihenfolge nach an. Ein Programm braucht man auch hierfür nicht zu installieren. Im Internet gibt es zahlreiche »Lynx Viewer«, die die Ausgabe der Textbrowser simulieren.

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Bei der Interpretation der Textausgabe muss man darauf achten, dass das Hauptmenü zuerst erscheint. Die Bezeichner im Menü sollten eindeutig sein und die wichtigsten Begriffe an vorderster Stelle stehen. Danach sollte ein kurzer Text mit zwei bis drei Sätzen erscheinen, der die wichtigsten Begriffe für die Seite enthält. Im Idealfall erscheint das Ergebnis in Google dann nicht nur als Einzelseite sondern mit Teilen der Seitenstruktur.
Das folgende Beispiel zeigt das Suchergebnis bei einem unserer Kunden, wenige Monate nachdem das Angebot umgestaltet wurde.

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